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 Baum-denk-mal

Projekt mit Grundsch├╝lern der Schule an der Victoriastadt zum Tag des Offene Denkmals 2012

In Kooperation mit dem Museum Lichtenberg und der K├╝nstlerin Brigitte Denck von KUNST-STOFFE - Zentralstelle f├╝r wieder verwendbare Materialien - e.V. befassten sich die die Kinder der Klasse 5a damit, welche Rolle der Rohstoff Holz in unserem Leben noch immer spielt. Sie erfuhren, wie lange ein Baum ben├Âtigt, um die Gr├Â├če zu erreichen, mit der er f├╝r den Bau von H├Ąusern oder als Rohstoff f├╝r andere Materialien verwendet werden kann.Auch erfuhren sie, was alles aus Holz hergestellt wird und wie sorgsam mit dem Rohstoff umgegangen werden sollte. Aus gesammelten Werbeprospekten und anderen verwertbaren Produkten des Rohstoffes Holz lie├čen sie k├╝nstliche und kunstvolle B├Ąume entstehen. Dieses Vorgehen entsprich ganz dem Anliegen von KUNST-STOFFE, wertlos gewordenes oder nicht weiter verwendbares Material zu Kunst werden zu lassen, die auf die Herkunft des verwendeten Materials verweist. Das Wissen um die Langw├╝chsigkeit des Rohstoffen von wenigsten 70 - 100 Jahren wurde mit einer Exkursion in die L├╝ckstra├če verbunden, in der sich ein Baumdenkmal befindet - ein Spitzahorn von 150 Jahren. Den Kindern wurde vermittelt, dass zur Zeit der Pflanzung des Baumes der Lichtenberger Kietz nur mit wenigen H├Ąusern besiedelt war. Ein unter Denkmalschutz stehendes Kolonistenhaus wurde aufgesucht, ebenso das Wohnhaus von Heinrich Zille, in das dieser 1885 mit seiner Frau bezog. Im Museum wurde ihnen das Aussehen des Ortes und das Geschehen zur Zeit der Pflanzung des Baumes in einem Bildvortrag nahe gebracht. So lernten sie, dass Lichtenberg noch keine Stadt war, sondern wie die Kolonie Lichtenberger Kietz und das K├Ąmmereidorf erst langsam von kleinen Vororten Berlins zu Ortteilen erst der Landgemeinden und sp├Ąteren eigenst├Ąndigen St├Ądte Boxhagen-Rummelsburg und Lichtenberg wurden, um erst dann in Gro├č-Berlin aufzugehen. Historische Fotos, Stadtpl├Ąne und Zeichnungen von Heinrich Zille illustrierten die Lokalgeschichte. Das Ergebnis des Projektes "Baum-denk-mal" sind vier im Foyer des Museums ausgestellte Baumskulpturen.

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