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Vortrag | Der „Kampf um Lichtenberg“ im MĂ€rz 1919

29. November 2018, 18:30 Uhr

 

Der „Kampf um Lichtenberg“ markierte das blutige und tragische Ende der Novemberrevolution in Berlin, die einige Monate vorher so hoffnungsvoll begonnen hatte. AnhĂ€nger der parlamentarischen Demokratie, des RĂ€tesystems nach russischem Vorbild, monarchistische MilitĂ€rs und reaktionĂ€re ParamilitĂ€rs standen sich unversöhnlich in den MĂ€rztagen 1919 gegenĂŒber. Auslöser war das durch fast alle Zeitungen verbreitete GerĂŒcht von der Ermordung dutzender Lichtenberger Polizisten. Den Falschmeldungen folgten willkĂŒrliche standrechtliche Erschießungen, bewaffnete StraßenkĂ€mpfe und der Einsatz von FeldgeschĂŒtzen in Wohnvierteln. Am 12. MĂ€rz rĂ€umten AufstĂ€ndische kampflos die letzte Barrikade an der Frankfurter Allee Ecke Möllendorffstraße.
Der renommierte Berliner Historiker, Siegfried Heimann, lange Zeit Privatdozent am Otto Suhr Institut der FU Berlin und bis vor kurzen Mitglied der aufgelösten Historischen Kommission beim Bundesvorstand der SPD, versucht Ordnung in diese verwirrende Geschichte, die wie ein Vorbote des Unterganges der Weimarer Republik wirkt, zu bringen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem BĂŒrgerkomitee „15. Januar“ e.V.; gefördert von der Landeszentrale fĂŒr Politische Bildung Berlin
 
Referent: Siegfried Heimann, Historiker

Veranstaltungsort:
Museum Lichtenberg im Stadthaus
TĂŒrrschmidtstr. 24
10317 Berlin


Eintritt frei

 


kostenlos