Die neue Dauerausstellung im Museum Lichtenberg wird gefördert aus Mitteln der LOTTO-Siftung Berlin.

 

Das Vorhaben ‚ÄěUmr√ľstung der Beleuchtung auf LED im Museum Lichtenberg‚Äú (Projektlaufzeit: 11/2019 bis 03/2021) wird im Berliner Programm f√ľr Nachhaltige Entwicklung (BENE) gef√∂rdert aus Mitteln des Europ√§ischen Fonds f√ľr Regionale Entwicklung und des Landes Berlin (F√∂rderkennzeichen 1285-B2-K).

 

Anschrift

Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Museum Lichtenberg  im Stadthaus
T√ľrrschmidtstr. 24
10317 Berlin

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Erinnerungsstele f√ľr die K√ľnstlerin Ruth Baumgarte in Berlin-Karlshorst

 

Am Freitag, dem 30. Oktober, 14:30 Uhr ehrt das Bezirksamt Lichtenberg von Berlin die Malerin Ruth Baumgarte mit einer Stele in unmittelbarer N√§he ihres fr√ľheren Wohnhauses in der Rheingoldstra√üe 32, 10318 Berlin. Aus diesem Anlass begr√ľ√üt der Lichtenberger Bezirksb√ľrgermeister Michael Grunst Kunstfreunde und Interessierte am Eingang des Rheinsteinparks. Einladende sind weiterhin der Vorsitzende der Lichtenberger Gedenktafelkommission Manfred Becker, Dr. Catrin Gocksch, Leiterin des Fachbereiches Kunst und Kultur und Alexander Baumgarte, Vorstandsvorsitzender der Kunststiftung Ruth Baumgarte, mit deren Unterst√ľtzung die Stele entstand.

International bekannt wurde die gegenst√§ndliche Malerin, Zeichnerin und Illustratorin Ruth Baumgarte durch ihren Afrika-Zyklus. Doch die Wurzeln ihrer k√ľnstlerischen Karriere legte sie in Berlin. Sie studierte an der Hochschule der bildenden K√ľnste Zeichnung und Illustration. Obwohl sie unter der Diktatur ihrer Zeit stand, entwickelte sie sich zu einer genauen Beobachterin des Menschen und seiner Wirklichkeit, und griff auch unbequeme Themen auf. Sie zeichnete Au√üenseiterfiguren, wie die von den Nationalsozialisten verfolgten und in Auschwitz ermordeten Sinti und Roma oder erforschte mit dem Stift das Arbeitermilieu ihrer Umgebung. Pers√∂nliche Eindr√ľcke ihrer Lebenswelt verschr√§nkte sie dabei immer wieder mit Beobachtungen der gesellschaftlichen Wirklichkeit, was zum Kennzeichen ihrer Kunst wurde. Ruth Baumgartes Arbeiten wurden seit 1947 in nationalen und internationalen Galerien und Institutionen gezeigt, zuletzt im Ludwig Museum Koblenz (2017/18), im State Russian Museum, St. Petersburg (2018) und im St√§dtischen Museum Braunschweig (2019). Zurzeit wird die erste Retrospektive im Museum f√ľr Kunst und Kulturgeschichte Dortmund vorbereitet. Zu der Ausstellung (Er√∂ffnung 15.11.2020) erscheint eine circa 200-seitige, reich bebilderte Publikation in Deutsch und Englisch mit einem einf√ľhrenden Essay des Kurators der Ausstellung Dr. Eckhart Gillen im Hirmer Verlag. Die von Ruth Baumgarte 2012 gegr√ľndete Kunststiftung widmet sich unter anderem der F√∂rderung zeitgen√∂ssischer K√ľnstler.

 

Selbstbildnis, 1944 | Braune und schwarze Kreide und Kohle auf cremefarbenem Karton, weiß gehöht | 48,5 x 42,5 cm | © Kunststiftung Ruth Baumgarte

 

Ruth Baumgarte | Fotografie von Hans Werner B√ľscher | 1988

 

Zigeuner im Regen, 1942 | Kreide auf Papier | 48 x 37,8 cm | © Kunststiftung Ruth Baumgarte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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