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Bezirksamt Lichtenberg
von Berlin
Museum Lichtenberg 
im Stadthaus
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Ă–ffentliches Gedenken:

Franz-Mett-StraĂźe

 

 

 

 

Geboren am 25. Oktober 1904 in Nickelnischken in Ostpreußen, stammte Franz Mett aus einer kinderreichen Arbeiterfamilie. Nach dem Besuch der Volksschule arbeitete er zeitweise als Bergmann im Ruhrgebiet und als Metallarbeiter in Berlin. 1928 trat er der KPD bei, seit 1929 war er arbeitslos und widmete sich ganz der Parteiarbeit, zuerst als Kassierer, später als Funktionär im Berliner Unterbezirk Zentrum. Wegen seiner Aktivitäten im kommunistischen Widerstand, Mett war Kurier der Berliner Bezirksleitung und schleuste illegale Schriften aus der Tschechoslowakei nach Deutschland ein, wurde er im November 1934 festgenommen und am 30. Januar 1935 vom 3. Strafsenat des Kammergerichts Berlin wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt, die er im Zuchthaus Luckau verbüßte, wo er Robert Uhrig kennen lernte, mit dem er nach der Haftentlassung 1938 eine neue Widerstandsgruppe aufbaute. Mett, der nach seiner Entlassung als Automatenhelfer bei der Fabrik "Robert Carst" in der Alten Jacobstraße beschäftigt war, gehörte zu den führenden Mitgliedern der Uhrig-Gruppe und war u. a. verantwortlich für den Aufbau und die Anleitung illegaler Gruppen in Großbetrieben. Am 4. Februar 1942 verhaftet, wurde er am 6. Juni 1944 vom 5. Senat des Volksgerichtshofes zum Tode verurteilt und am 21. August 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden ermordet.