Die neue Dauerausstellung WAS? WO? WER? WOW! Lichtenberg wurde kofinanziert durch den Europ√§ischen Fonds f√ľr regionale Entwicklung (EFRE).¬†

Anschrift

Bezirksamt Lichtenberg
von Berlin
Museum Lichtenberg 
im Stadthaus
T√ľrrschmidtstr. 24
10317 Berlin

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√Ėffentliches Gedenken:

Ernst-Reinke-Straße

 

 


Geboren am 28. November 1891 in Memel/Ostpreu√üen, Arbeiter, Mitglied der KPD. Im September 1930 im Wahlkreis Berlin als Abgeordneter in den Reichstag gew√§hlt, aber bereits am 30. Juni 1931 durch Hanna Sandtner ersetzt. Unter Hermann Remmele war Reinke Sekret√§r des am 28. September 1930 gegr√ľndeten Kampfbundes gegen den Faschismus bzw. der Antifaschistischen Aktion. Schon am 28. Februar 1933 verhaftet, kam Reinke in das Polizeipr√§sidium am Alexanderplatz und wurde nach schweren Misshandlungen in das KZ Esterwegen gebracht. Im August 1934 entlassen, arbeitete er dann als Mischer bei Siemes-Plania. Hier bem√ľhte sich Reinke um den Aufbau einer illegalen Zelle. Bei Kriegsausbruch im September 1939 erneut inhaftiert, zun√§chst in das KZ Sachsenhausen eingeliefert, im April 1940 in das KZ Flossenb√ľrg/Oberpfalz
√ľberstellt, wo Ernst Reinke am 28. April 1943 von der SS ermordet wurde.