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Bezirksamt Lichtenberg
von Berlin
Museum Lichtenberg 
im Stadthaus
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10317 Berlin

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Ă–ffentliches Gedenken:

SplanemannstraĂźe

 

 

 

 
Geboren am 8. Juli 1912 in Berlin, von Beruf Werkzeugmacher, war Herbert Splanemann Mitglied des Metallarbeiterverbandes und der KPD. Als begeisterter Schwimmer war er im Arbeiterschwimmverein "Vorwärts" organisiert. 1932 zeitweise als Werkzeugmacher Betrieben der Sowjetunion tätig, kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete in der "Fa. Alfred Teves, Maschinen- u. Armaturenfabrik GmbH" in Berlin-Wittenau. Nach 1933 gehörte er einer illegalen Parteizelle des Unterbezirks Lichtenberg der KPD an. Während des Zweiten Weltkrieges wirkte er in der illegalen KPD-Betriebszelle bei den Teves-Werken und baute hier zusammen mit anderen Antifaschisten eine größere betriebliche Widerstandsgruppe auf. Herbert Splanemann hatte Kontakte zur Uhrig- und später auch zur Saefkow-Gruppe. Er wurde am 21. August 1944 im Betrieb verhaftet, am 14. Dezember 1944 vom Volksgerichthof wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" und "Feindbegünstigung im Kriege" zum Tode verurteilt und am 29. Januar 1945 im Zuchthaus Brandenburg-Görden ermordet.