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25. Juli bis 23. August 2013

ÔÇ×Durchs Leben gezeichnetÔÇť

Arbeiten von J├╝rgen Wittdorf

Der 1937 in Karlsruhe geborene, in der DDR u.a. bei Lea Grundig ausgebildete und arbeitende Grafiker J├╝rgen Wittdorf wurde Anfang der Sechzigerjahre vor allem durch Buchillustrationen und gro├čformatigen Holz- und Linolschnitte bekannt.

1961 wurde der Zyklus F├╝r die Jugend erstmals gezeigt, in dem J├╝rgen Wittdorf die neu aufkommende Jugendkultur und ein neues, selbstbewusstes Lebensgef├╝hl k├╝nstlerisch darstellte.

Abgebildet sind Jugendliche, deren Auftreten sich den Moralvorstellungen der Eltern- und Gro├čelterngeneration der Ulbricht-, aber auch Adenauer├Ąra widersetzte. Offiziell wurde die ÔÇ×Unkultur der HalbstarkenÔÇť ebenso abgelehnt, wie zuvor in den Zwanzigerjahren die freien Lebensmodelle der Weimarer Zeit. Eine Sensation war die Frontaldarstellung eines m├Ąnnlichen Aktes ÔÇô zu verstehen als ein k├╝nstlerisches Eingest├Ąndnis der eigenen Homosexualit├Ąt des Grafikers.

Bei den Kulturfunktion├Ąren der DDR brachte ihm der Zyklus den Vorwurf der Verwestlichung ein. Doch die Resonanz bei der Jugend lie├č die Kritik verstummen.

Das Museum Lichtenberg zeigt Jürgen Wittdorfs Schlüsselwerk Für die Jugend vom 25. Juli bis 23. August 2013.

Ausstellungser├Âffnung. 24. Juli 2013

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