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Donnerstag, 20.10.2016, 19 Uhr | Lesung und Ausstellungseröffnung

Sinti und Roma – die unerwünschte Minderheit. Über das Vorurteil Antiziganismus

mit dem Autor Wolfgang Benz

Ausstellungseröffnung

»Die Vielfalt der Sinti und Roma in Deutschland« – Wanderausstellung der Initiative Romane Romnja (Sinti und Roma Frauen)

Die Verfolgung von Sinti und Roma ist ein Teil der Lichtenberger Geschichte, auch wenn das ehemalige NS Zwangslager sich auf dem Territorium des heutigen Bezirkes Marzahn befand. Die Geschichte des Umgangs mit der ethnischen Minderheit soll vom Museum erforscht werden, doch gibt es zunehmend Anlass, die Ausgrenzung von Sinti und Roma im gegenwärtigen politischen Kontext zu thematisieren. Wolfgang Benz, ehemaliger Leiter des Antisemitismuszentrums an der TU Berlin, stellt in seinem Buch sowohl die Verfolgungsgeschichte als auch die aktuellen antiziganistischen Auffassungen und bestehenden Vorurteile vor. Die Ausstellung der Initiative Romane Romnja zeigt, wie weit das Leben von Romni und Sintiza durch diesen Vorurteile beeinflusst ist und wie die Antwort der in ganz Deutschland lebenden Frauen ausfällt.


Dienstag, 15.11.2016,  19 Uhr | Lesung

Wendpunkt – mit der Autorin Gordana Herold

Das Buch „Wendepunkt“ der Autorin Gordana Herold erschien im November 2015. In 20 Autobiographien erzählt es vom Wendepunkt im Leben von Roma Frauen, die trotz Ausgrenzung und Benachteiligung den Weg der Emanzipierung geschafft haben und gibt ihnen Gesicht und Stimme. Auch Frauen, die nicht der Minderheit angehören, äußern sich in diesem Buch zum Thema Roma. So entsteht ein Dialog zwischen Frauen, die den Weg der Emanzipierung erfolgreich hinter sich haben und Frauen, die auf dem Weg der Entdeckung, des Aufbruchs sind.

 

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