Vortrag, Lesung, Gespräch | 10. April 2019, 19:00 Uhr

"Geschichte der Frauen in Berlin-Lichtenberg"

 

Referentinnen: Claudia von Gélieu und Dr. Dietlinde Peters

Vom Museum Lichtenberg beauftragt, stellen Dietlinde Peters und Claudia v. G√©lieu - beide durch ihre Arbeiten zur Frauengeschichte Berlins anerkannte Autorinnen - Ergebnisse ihrer Recherchen zur Frauengeschichte Lichtenbergs vor. Sie geben erstmals einen √úberblick dar√ľber, welche Rolle Frauen in der Geschichte unsere Region innehatten und welche Leistungen sie hervorbrachten. Zu ihnen geh√∂ren Frauen, die vor 100 Jahren das ihnen erstmals zugesprochene passive Wahlrecht aus√ľbten und Mandate in den neu gew√§hlten Parlamenten √ľbernahmen, so Marie Juchacz, die als erste Frau in der Deutschen Nationalversammlung sprach und im Wahlkreis Lichtenberg als einzige Frau auf die Liste der MSPD gew√§hlt wurde. Aber auch adlige Frauen, wie Julie von Treskow, haben in der Geschichte Spuren hinterlassen, ebenso Pfarrersfrauen, Diakonissen, st√§dtische F√ľrsorgerinnen, Frauen im NS-Widerstand, verfolgte Frauen j√ľdischen Glaubens, Angeh√∂rige von Frauenaussch√ľssen der SPD und Chef√§rztinnen im DDR- Gesundheitswesen oder K√ľnstlerinnen, wie Irmtraud Morgner, die in Friedrichsfelde wohnte. Schon diese Auswahl zeigt, dass an diesem Abend nur Ausschnitte einer Geschichte der Frauen in Lichtenberg zur Sprache kommen k√∂nnen.

 

Bildquelle: Lichtenberger Tageblatt 7.1.1919

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