3. September 2025, 17 Uhr | GEDENKTAFEL FÜR DAS EHEPAAR STERN

Lisbeth (1870–1963) & Georg Stern (1867–1934)

Georg Stern, Sohn eines jüdischen Großhändlers aus Königsberg, war von 1921 Direktor der AEG Transformatorenfabrik in Berlin-Oberschöneweide und bis zu seinem Ruhestand 1930 Mitglied im Vorstand der AEG. Mit seiner Ehefrau, Lisbeth Stern und ihren vier Töchtern, war die Familie bis 1933 prägender Teil der wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Nachkriegsgesellschaft in Berlin und Deutschland. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten waren die Hinterbliebenen, insbesondere die Töchter des 1934 verstorbenen Georg Stern, der NS-Verfolgung ausgesetzt. Auch der kurzzeitige Mitbewohner und Freund des Hauses, der Begründer der psychologischen Gestalttheorie, Max Wertheimer (1880–1943) musste seiner jüdischen Herkunft wegen in die USA emigrieren. Das von Käthe Kollwitz, der Schwester Lisbeth Sterns, geschaffene Grabmal der Familie befindet sich auf dem Zentralfriedhof in Berlin Friedrichsfelde.

3. September 2025, 17 Uhr

Zur feierlichen Übergabe der Gedenktafel am Ort ihres nicht mehr vorhandenen Wohnhauses Ehrlichstraße 33/Ecke Lehndorffstraße in 10318 Berlin laden Sie herzlich ein:

Martin Schaefer                                         BEZIRKSBÜRGERMEISTER

Manfred Becker                                         VORSITZENDER GEDENKTAFELKOMMISSION

Es spricht:

Prof. Michael Laschke                               GESCHICHTSFREUNDE KARLSHORST

Musik: Burkhardt Schmidt Saxophon

 

Finanziert mit Mitteln des Lichtenberger Fonds für Erinnerungskultur

 

© Nachlass: Kollwitz, Käthe Kollwitz Museum Köln