√Ėffentliches Gedenken:

Anna-Ebermann-Straße

 

Geboren am 10. Februar 1891 in Rotenbauer bei W√ľrzburg als Anna Ziegler,
Tochter des Arbeiters Kaspar Ziegler und seiner Ehefrau Katharina Ziegler, geb. Krenzer.
Anna Ebermann heiratete den B√§cker Karl Ebermann (27.4.1886 - 1.8.1955). Sie wohnten in Berlin-Wei√üensee in der G√ľrtelstra√üe und hatten drei Kinder. Nach 1933 im Widerstand, diente ihre Wohnung f√ľr illegale Treffs. Im April 1943 war Anna Ebermann zu Besuch bei Ihrem Bruder Lorenz in Rottenbauer. Als sie sich unter dem Eindruck des Bombenkrieges und der Niederlage bei Stalingrad gegen√ľber Bewohnern des Ortes im Lokal abf√§llig √ľber Hitler und den Krieg √§u√üerte und versuchte einigen Frauen begreiflich zu machen, dass die Niederlage Hitlers nicht das Chaos, sondern den Anfang eines neuen, besseren Deutschlands bedeutet, wurde sie denunziert und am 6. Mai 1943 verhaftet. Die Tatsache, das sie bereits vor 1933 aktive Kommunistin war und sich Tochter und Schwiegersohn unter den verhafteten Angeh√∂rigen der Widerstandsgruppe um Herbert Baum befanden, lie√üen sie in den Augen der NS-Justiz doppelt schuldig erscheinen. Am 7. November 1943 wurde Anna Ebermann wegen Wehrkraftzersetzung zum Tode verurteilt. Die letzten Monate in der Todeszelle waren f√ľr die tapfere Frau und Mutter besonders schwer wegen der Ungewissheit √ľber das Schicksal ihrer Kinder. Diese erlebten das Kriegsende und die Befreiung vom Nationalsozialismus. Anna Ebermann wurde am 19. November 1943 vom 6. Senat des Volksgerichtshofes wegen "Wehrkraftzersetzung in Verbindung mit Vorbereitung zum Hochverrat" zum Tode verurteilt und am 17. M√§rz 1944 in Berlin-Pl√∂tzensee ermordet.

Anschrift

Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Museum Lichtenberg im Stadthaus
T√ľrrschmidtstra√üe 24
10317 Berlin

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Ausstellungen

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So 14-18 Uhr

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Eintritt frei!

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Die neue Dauerausstellung im Museum Lichtenberg wird gefördert aus Mitteln der LOTTO-Siftung Berlin.

 

Das Vorhaben ‚ÄěUmr√ľstung der Beleuchtung auf LED im Museum Lichtenberg‚Äú (Projektlaufzeit: 11/2019 bis 03/2021) wird im Berliner Programm f√ľr Nachhaltige Entwicklung (BENE) gef√∂rdert aus Mitteln des Europ√§ischen Fonds f√ľr Regionale Entwicklung und des Landes Berlin (F√∂rderkennzeichen 1285-B2-K).

 

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