Das Museum Lichtenberg ist mehr als ein Museum. Als Informations-, Kultur- und Bildungsstätte lädt es ein, die Geschichte und Gegenwart Lichtenbergs aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, zu erforschen und zu diskutieren.
Der Museumssonntag im Museum Lichtenberg am 7. September um 14 Uhr bietet Einblicke in die Dauerausstellung mit Susanne Sabouri und Anastasia Mikhaylova, anschließend folgt ein Bastel-Workshop für Groß und Klein.
Zur „After Work Führung“ am 3. September um 18:30 Uhr führt Katja Hock durch die Dauerausstellung und gibt Einblicke in Leben und Arbeiten damals und heute.
Am 3. September 2025 um 17 Uhr weiht Bezirksbürgermeister Martin Schaefer eine Gedenktafel für das Ehepaar Stern ein.
Am 2. September 2025 um 18:30 Uhr steht bei einer Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Nach der Befreiung“ das Gedenken in Lichtenberg heute im Fokus.
Wir suchen Zeitzeug*innen!
Für das Forschungsprojekt "Queer Lichtenberg - gestern und heute" bitten wir um Mithilfe.
Ihr seid Teil der Geschichte Lichtenbergs. Erinnerungsstücke gesucht!
Das Museum Lichtenberg sucht ab sofort Gegenstände aus eurem Besitz als Leihgabe für unsere Ausstellung.
„Nach der Befreiung – Perspektiven auf das Kriegsende in Lichtenberg“ ist vom 2. Mai bis zum 3. September 2025 zu sehen.
Eröffnung am 10. Juli 2025, 18 Uhr: Die Ausstellung „Umbenennen?! Berlins Straßennamen und ihre Geschichte“ (11. Juli 2025 – 4. Januar 2026)
Unsere neue Dauerausstellung erzählt, wie Lichtenberg zu dem wurde, was es heute ist, und was es so besonders macht. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Arbeiten – Leben – Verändern, zu erleben in vier Ausstellungsräumen: Im Raum WAS werden Ereignisse aus der Geschichte und Gegenwart des Bezirks erzählt. WO präsentiert die Vielfalt an Ortsteilen. WER dreht sich um Personen und ist offen für neue Ideen. WOW zeigt Überraschendes aus Lichtenberg.
Mit der Neukonzeption bauen wir aktiv Barrieren ab. Architektonisch, gestalterisch und inhaltlich legt die Dauerausstellung den Grundstein für eine stärkere Öffnung des Hauses in den Stadtraum hinein. Als Ort für Impulse ist das Museum Lichtenberg ein Forum für Themen, die die Menschen im Bezirk und darüber hinaus beschäftigen, ein Raum für Dich, Deine Interessen und Deine Ideen.
„Koloniale Spuren in Lichtenberg“
Das Museum Lichtenberg geht im Rahmen des Projekts „Kolonialismus begegnen: Dezentrale Perspektiven auf die Berliner Stadtgeschichte“ kolonialen Spuren in Lichtenberg nach. Erste Forschungsergebnisse zum Schloss Friedrichsfelde und Benjamin Raule, zum geplanten Kolonialviertel in Karlshorst und zu Straßennamen im sog. Burenviertel geben einen Einblick in die Kolonialgeschichte des Bezirks. Dank der Förderung des Bezirkskulturfonds Berlin kann das Museum Lichtenberg die Forschungen 2024 fortsetzen. Das Projekt wird aus Mitteln des Programms des Landes Berlin zur kulturellen Infrastrukturerhaltung und -entwicklung in den Bezirken (Bezirkskulturfonds) gefördert.
zum 40. Jubiläum von Hohenschönhausen. Am 1. September 1985 wurde Hohenschönhausen als eigener Stadtbezirk der DDR-Hauptstadt gegründet. Aus dem Boden war in kürzester Zeit ein neues Wohngebiet für Familien, Arbeiter:innen und Akademiker:innen gewachsen.
zum 35. Jahrestag der zweiten Besetzung der Stasi-Zentrale in Lichtenberg. Am 4. September 1990 besetzten 21 Bürgerrechtler:innen erneut ein Gebäude der Zentrale, darunter Bärbel Bohley, Ingrid Köppe und Frank Ebert. Mit einem Hungerstreik erzwangen sie die Zusage, den Umgang mit den Stasi-Unterlagen gesetzlich zu regeln. Wir erinnern an den Mut und die Entschlossenheit jener, die für Aufarbeitung, Transparenz und Demokratie eintraten.